Letzte Aktualisierung 05.01.2016


Schild im Torraum dankt Gott für den Sonntag
Gemeinsame Werbung von katholischer und evangelischer Kirchengemeinde in Eiterfeld für den Tag des Herrn

Eiterfeld. (gw). "Gott sei Dank - Es gibt den Sonntag!" Violett auf Gelb prangt seit neuestem dieser Schriftzug auf dem Sportplatz "Am Hain" im osthessischen Eiterfeld. Die Stelle, an der das Schild zu sehen ist, wurde strategisch günstig gewählt: Spannende Torraumszenen werden diese besondere Bandenwerbung immer wieder in de Blick rücken. Es handelt sich dabei um eine ökumenische Aktion der katholischen St.-Georg-Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde in Eiterfeld (Pfarramt II Vorderrhön).
Eiterfelds Pfarrer Dechant Markus Blümel und sein evangelischer Amtskollege Karl Josef Gruber übergaben die von einem ortsansässigen Werbeunternehmen gefertigte Bandenwerbung feierlich beim diesjährigen Sportfest des VfL Eiterfeld. Das über den ganzen Platz gut sichtbare Werbeschild erinnert daran, dass der Sonntag ein Tag der Arbeitsruhe und der Erbauung ist. "Es geht darum, mit diesem Bandenschild für den Sonntagsschutz zu werben. Der Sonntag ist ein Tag der Ruhe und des Gebetes. Diese Botschaft wollen wir über diese Bandenwerbung in die Gesellschaft transportieren", so Dechant Blümel und Pfarrer Gruber. Da ist ein Sportplatz, wo regelmäßig Fußballspiele - zumeist an Samstagen und Sonntagen - stattfinden, durchaus ein günstiger Werberort, um diese Botschaft an den Mann und an die Frau zu bringen.
Das Anliegen des Sonntagsschutzes steht aber auch bei den Verantwortlichen des VfL hoch im Kurs. Vereinsvorsitzender Hubert Wittner: "Wir freuen uns nicht nur darüber, über diese Werbung eine regelmäßige jährliche Einnahme für die Vereinskasse zu erzielen. Wir unterstützen als Verein auch das damit verbundene Anliegen. Ich bin der Meinung, dass der Sonntag zunehmend als Ruhetag ausgehöhlt und für immer mehr Menschen zum Werktag wird. Das spüren auch wir als Verein negativ, wenn uns Helferinnen oder Helfer oder sogar aktive Sportler deswegen fehlen. Das ist keine gute Entwicklung, der entgegengewirkt werden muss. Darauf kann man auch aufmerksam machen."
Die zündende Idee zu dieser dauerhaften Aktion hatte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates von St. Georg, Andrea Budde, gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas. Sie trug diese Idee Dechant Blümel vor, und der Geistliche war von dieser Idee begeistert. Er dachte sogleich daran, im ökumenischen Geiste auch seinen evangelischen Kollegen mit ins Boot zu nehmen. Immerhin ziehen beide Kirchen beim Sonntagsschutz am gleichen Strang. Pfarrer Gruber war ebenfalls sofort für die Aktion gewonnen. Auch die pfarrlichen Gremien stimmten zu, denn es musste neben der Schildherstellung auch die jährliche Miete genehmigt werden, die sich beide Kirchengemeinden geschwisterlich teilen.
Jetzt prangt das Schild in den dominierenden Farben der beiden großen christlichen Kirchen hinter dem Tor am Ballfangzaun und erinnert Sportler und Zuschauer nicht nur an das dritte Gebot ("Du sollst den Tag des Herrn heiligen."), sondern auch daran, dass dieser Ruhetag auch das Sporterlebnis erst ermöglicht.
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Freuen sich über eine gelungene ökumenische Werbeaktion für den Sonntagsschutz (von links): Dechant Markus Blümel, Pfarrgemeinderatssprecherin Andrea Budde, Pfarrer Karl Josef Gruber, VfL-Vorsitzender Hubert Wittner und Kirchenvorsteherin Christine Volkenand.
Foto: Günter Wolf


Letzte Aktualisierung 21.07.2015


Bericht zur Generalversammlung des VfL Eiterfeld 1920 e.V.

vom Freitag, den 17.04.2015

Im gut besetzten Vereinsheim des VfL Eiterfeld eröffnete der 1. Vorsitzende Hubert Wittner um 20.00 Uhr die Generalversammlung und begrüßte dabei besonders Albert Gluns.

Die Versammlung hatte keine Einwände gegen die Tagesordnung der Einladung. Somit war die Beschlussfähigkeit gegeben. Es folgte die Totenehrung.

Die Versammlung stimmte für die Ernennung von Karl Glotzbach zum Ehrenmitglied des Vereins. Hubert Wittner ehrte Karl Glotzbach, der seit 1969 u.a. als Schriftführer, Sportwart, 1.Vorsitzender und zuletzt als 3. Vorsitzenden des Vereins viel für den Verein geleistet und getan hat.

2015_HV

Es folgte der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden Hubert Wittner:

"Nach der obligatorischen Weihnachtsfeier, die im Jugendraum des Bürgerhauses gefeiert wurde, beschloss man das Kalenderjahr. Nach dem Jahreswechsel ruhten zunächst die sportlichen Aktivitäten, da sich viele aktive Vereinsmitglieder im Karneval engagierten und der Karneval in Eiterfeld schon lange eine große Tradition inne hat. Auch der VfL Eiterfeld nahm mit Schüler- und Jugendmannschaften und Vorstand teil.

Es sollte sich dann in kürzester Zeit herausstellen, dass das Jahr 2014 ein sehr intensives und arbeitsreiches Jahr werden sollte. Man hatte sich Seitens des Vorstandes entschlossen, das Vereinsheim umzubauen und vor allen die Sanitären Anlagen zu modernisieren. Außerdem wollte man auf dem Trainingsplatz einen Kunstrasenplatz bauen. Beide Projekte gleichzeitig waren aber letztendlich zu viel des guten und man entschloss sich, zuerst das Vereinsheim zu modernisieren. Anfang des Jahres nahm die Firma RhönEnergie aus Fulda Kontakt mit dem Bürgermeister der Marktgemeinde Eiterfeld auf, ob man seitens der Gemeinde daran interessiert sei, dass Rhön Energie-Event 2014 auszurichten. Nach Absprache mit dem Vorstand des VfL Eiterfeld und dem Bürgermeister entschied man sich, das finanziell lukrative Event in Eiterfeld auszurichten.

Nach der Zusage des VfL Eiterfeld und der Gemeinde fand  dann sofort im Anschluss  ein 1. Treffen zwischen dem Bürgermeister, VfL Eiterfeld und den beiden Hauptorganisatorinnen der Rhön Energie im Rathaus statt.

Nach dem man den Parkplatz des Sportgeländes am Hain besichtigt hatte wurde festgelegt, dass dort der geeignete Platz in Größe und Lage gefunden sei. Zumal die Voraussetzungen für Strom, Wasser, Abwasser sowie genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Festplatzes vorhanden waren. Der Hauptaufgabenbereich des Vereins sollte darin bestehen, die komplette Bewirtung, Essen, Getränke, Bedienungen, Kuchenverkauf und den Aufbau dafür zu leisen.

Es war nicht gerade wenig, denn man wusste, dass bei den vorhergehenden Events etwa immer zwischen 2000 und 3000 Menschen kamen. Am Samstag den 21. September fand dann das große Rhön Energie Event in Eiterfeld statt. Man hatte sich im Vorstand darauf verständigt, die große Aufgabe ohne Hilfe anderer Vereine zu stemmen (kam nicht überall gut an). Hauptgrund hierfür war, die erzielten Gewinne in den Umbau des Vereinsheims zu investieren. Die die Ausrichtung für den Verein nun mit geringen Kosten verbunden war, konnte an gelassen dem großen Tag entgegen gehen.

Im Vorfeld bedeutete dies für den VfL Eiterfeld einen riesigen Arbeitsaufwand. Auftritte von Rhön Energie, Grund- und Lichtbergschule Eiterfeld, Kinderbelustigung, Luftballonwettbewerb, Stefan Dietrich, zwei gute Coverband und eine Mega Lasershow rundeten das gelungene Programm ab.

Aber es kam wie es kommen musste. Pünktlich um 14.30 Uhr als viele Gäste zum Hain unterwegs waren bzw. wollten, ergoss sich ein unglaublicher Gewitterregen über Eiterfeld und die Kinderbelustigung rund um das Zelt viel buchstäblich ins Wasser.

Nach der Veranstaltung musste gleich mit dem Abbau begonnen werden, da am Montag das Zelt abgeschlagen werden sollte. Auch da am Sonntag den 21. September Herbstmarkt in Eiterfeld abgehalten wurde und der Vorstand den Vormittagsdienst am Bierpilz zu entrichten hatte, waren viele fleißige Helfer mit dem Zeltabbau beschäftigt.

Parallel zu dem Event verfolgte man seitens des Vorstandes das Vorantreiben des Umbaus der Vereinsanlage. Durch gute Kontakte über den Vorsitzenden des Sportkreises 21 Fulda-Hünfeld H.P. Möller nach Wiesbaden, traf man sich mit dem Referatsleiter des Innenministeriums für Sport- und Sportstättenförderung im Sportlerheim des VfL Eiterfeld. Nach kurzer Besichtigung der Räumlichkeiten und einer Besprechung übe die weitere Vorgehensweise trafen sich folgende Personen zu einer planerischen Abstimmung und der Finanzierung des Umbauvorhabens im Innenministerium von Wiesbaden. Das Treffen fand am 10.07.2014 im Büro von Hermann Klaus statt. Es waren außerdem anwesend Herr Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses Theo Kohlmann, der 1. Vorsitzende des VfL Eiterfeld Hubert Wittner und der 2. Vorsitzende des VfL Eiterfeld Alexander Hübbe. Mit der Zusage der vollen Unterstützung aus Wiesbaden (50.000 €) erfolgte ein langer Gang zu Architekten, Gemeinde, Landkreis Fulda, Finanzamt und Innenministerium.

Am darauf folgenden Tag, den 11.07.2014 startete das obligatorische Sportfest des VfL Eiterfeld. Leider kam das geplante Turnier der Eiterfelder Dorfmannschaften, mangels Interesse und Zuspruch nicht zustande (Keine Gäste - kurzes Spiel - Ende).

Der Samstag startete mit einem Seniorenturnier mit den Mannschaften von Arzell, Gruben, A-Junioren Eitratal und der zweiten Mannschaft der SG Eiterfeld/Leimbach. Nach einem D-Jugendspiel sahen sich noch wenige das WM Endspiel um Platz 3 an.

Nachdem am Sonntag die G-, B- und C-Junioren ihre Spiele beendet hatten begann um 16.00 Uhr das Hauptspiel der SG Eiterfeld/Leimbach gegen den SV Steinbach. Trotz des nicht allzu guten Wetters, sah man doch ein recht ansehnliches Spiel unserer Mannschaft. Das anschließende WM Endspiel mit Deutschland erwies sich dann als Reinfall. Das Sportfest wurde am Montag mit einem Alt-Herren Spiel gegen Dittlofrod/Körnbach beendet.

Dank an alle Vorstandskollegen, Platzwarte, Schiedsrichtern, Vereinswirt, Kaffee- und Kuchenfrauen, Betreuern,  Trainern, Spielern, Grillern, Helfern vom Rhön Energie Event,  Bandenwerbung, Kulturausschuss, Alten Herren und Zuschauern".

 

Nun folgte der Bericht der Fußballabteilung. Florian Roth berichtete dabei über eine gute Trainingsbeteiligung der Spieler und hob hervor, dass sich die Spieler weiter entwickeln konnten und man werde in der laufenden Saison das maximale herausholen.

 

Im Bericht der Jugendabteilung konnte Theodor Hodes von den derzeitigen Platzierungen und Erfolgen der Jugend- und Schülermannschaften berichten. Der Trend geht dabei immer weiter zu Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen. Dabei werde großer Aufwand betrieben und viel Arbeit investiert. Leider gibt es dabei kaum noch Trainer, die aus dem eigenen Vereins stammen.

 

Maria Wiegand beklagte in Ihrem Bericht der Gymnastikabteileung, dass junge Leute nicht wie gewünscht nachrücken würden und sich ein Alterungsprozess fortsetzt.

 

Von der Alten Herren berichtete Jörg Kling, über rege Fußballtrainingsbeteiligung, Wanderausflügen und eine selbst durchgeführte Weihnachtsfeier.

 

Über eine positive Jahresbilanz berichtete Timo Altmüller als Schatzmeister des Vereins.

 

Steffen Vollmer berichtete über die durchgeführte Kassenprüfung, welche ohne jegliche Beanstandung war.

 

In der Aussprache der Berichte ging es nochmals um das zurücklegende EnergyEvent und um das Thema "Umbau des Vereinsheims" bzw. und dessen "Start". Hier sprach man besonders für "Zusammenhalt im Verein".

Nun beantragte Albert Gluns die Entlastung des Vorstands für das Jahr 2014, welches die vollzählige Zustimmung seitens der anwesenden Vereinsmitglieder erhielt.

Für die Neuwahl des Vorstand wurde Elmar Hartmann wurde einstimmig zum Wahlleiter gewählt.

Als Vorstand wurden folgende Personen jeweils einstimmig gewählt:

  • 1. Vorsitzender - Hubert Wittner
  • 2. Vorsitzender - Alexander Hübbe
  • 3. Vorsitzender - Michael Hodes
  • 1. Kassierer - Timo Altmüller
  • 2. Kassierer - Wolfgang Aumann
  • Schriftführer - Armin Quanz
  • 1. Jugendwart - Theodor Hodes
  • 2. Jugendwart - Julian Busold
  • Jugendsprecher - Julius Herber
  • Kulturwart - Elke Aumann, Steffan Busold und Stefan Hohmann
  • Kinderturnen - Birgit Kircher
  • Betreuer Vereinsheim - Maria Wiegand und Hubert Wittner
  • Betreuer Schiedsrichter - Wigbert Wiegand
  • Ehrenbeauftragter - Wolfgang Aumann
  • Frauenwärterin - Maria Wiegand
  • Kassenprüfer - Steffen Aumann und Jörg Kling
  • Platzkassierer - Albert Gluns, Wilfried Neumann und Siegfried Grillenberger
  • Platzwart - Wilfried Herr

 

Gegen 21.30 Uhr sprach der wiedergewählte 1. Vorsitzende Hubert Wittner in seinem Schlusswort von "NEUE ZUKUNFT" und spendierte der Versammlung 30 Liter Bier.

 

Eiterfeld im April 2015


 

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